Übermacht zu groß

(sm) Dem  aktuellen Tabellenführer EHC Kundl haben wir am Stefanitag wenig entgegenzusetzen und geraten mit 0:8 (0:4; 0:1; 0:3) arg unter die Räder. Zu lang ist nach wie vor die Verletztenliste.

Dass Kundl eine Spitzenmannschaft ist, war von vornherein klar. Umso mehr sollte nach den hohen Niederlangen gegen Silz auf Defensive gesetzt werden. Es sollte anders kommen.

Wir versuchen mit den Tirolern offensiv mitzuhalten. Typische Situation: Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung, schneller Konter Kundl und schon ist es passiert. So fallen in neun Minuten drei Tore. Mit 0:4 geht es in die Pause. Im zweiten Drittel fruchtet die Kabinenpredigt. Wir stehen in der eigenen Hälfte, kommen zu Konterchancen, Sebastian Galehr und Martin Mallinger scheitern jedoch am  Gästetorhüter. Drei Sekunden vor Drittelende legt Kundl auf 0:5 nach. Im Schlussdrittel ist die Partie gelaufen, die Gäste machen das Spiel. Backup Peter Dobler löst beim Stand von 0:6 Thomas Kurat im Tor ab. Mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute ist das 0:8 gegessen.

„Statt das Spiel defensiv anzugehen und Kontermöglichkeiten abzuwarten, versuchen wir, mit dem Gegner mitzuspielen – und da sind wir derzeit nicht gut genug“, resumiert EHC-Coach Jörg Kopeinig. 

Torfolge: 0:1 Haltmeier (4), 0:2 Haid (6), 0:3 Marek (9), 0:4 Marek (14), 0:5 Lanz (39), 0:6 Marek (42), 0:7 Rainer (56), 0:8 Maier (57).

Strafen: 2x2 Montafon bzw. 3x2 Kundl.

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