EHC im Formtief

(sm) Zwei Drittel starkes Eishockey zeigt unser Team gegen HC Kufstein, die Partie ist völlig offen. In Minute 47 kippt das Spiel. Sebastian Jochum 5 Minuten plus Spieldauer, dann überschlagen sich die Ereignisse. In 9 Minuten kassieren wir 7 Treffer. Endstand 5:11 (2:2; 1:1; 2:8).

Der erste Spielabschnitt verläuft ausgeglichen. Mit 2:2 geht es ins zweite Drittel. Chancen hüben wie drüben, Führung Montafon durch Daniel Gruber, Kufstein gleicht zum 3:3 Pausenstand aus. Das Schlussdrittel hat es in sich. Ein Blueliner im Überzahlspiel und die Gäste führen 3:4. Schock für Montafon.  Sebastian Jochum fasst 5 Minuten plus Spieldauer für einen Kniecheck in der neutralen Zone aus. Was folgt, sind 3 Unterzahl-Tore im Minutentakt. Das Spiel kippt. Thomas Kurat macht entnervt für Philipe Klettl im Tor Platz. Vier weitere Kufstein-Tore sowie Treffer von Martin Mallinger und Lukas Mangeng fallen in die Rubrik Ergebniskosmetik.

Gratulation an die Dalpiaz-Truppe zum Sieg. Allerdings spiegelt das Resultat dem Ausmaß nach nicht unsere tatsächliche Spielstärke wider. „Die Niederlage wird in der letzten Viertelstunde eingefahren, als kollektives Blackout alle Grundlagen und das Spielverständnis vergessen lässt“, analysiert EHC-Coach Jörg Kopeinig. Ein Mix aus mäßiger Goalie-Performance und individuellen Fehlern macht an diesem Spieltag den Unterschied. Unser Team vermag mehr, als er derzeit zeigt!

Torfolge: 0:1 Hohenberger (1.), 1:1 Mallinger (6.), 1:2 Sivori (9.), 2:2 Galehr (18. PP), 3:2 Gruber (20.), 3:3 Bruimann (29.), 3:4 Wilhelm (44. PP), 3:5 Vaschauner (47.PP), 3:6 Luchner (48.PP), 3:7 Vaschauner (49.PP), 4:7 Mallinger (51.), 4:8 Sivori (53.), 4:9 Eder (55.UZ), 4:10 Vaschauner (55.UZ), 4:11 Hohenberger (56,UZ), 5:11 Mangeng (58.).  

 

Strafen:  18, 5+20 Montafon bzw. 14 Kufstein

 

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